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Medienmitteilung 02.09.2026
Stellungnahme H2-HUB Schweiz:
Der Entscheid des Bundesrates darf den Blick auf das Wesentliche nicht verstellen: Eine leistungsfähige Wasserstoffinfrastruktur bleibt ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Jetzt gilt es, die langfristigen Chancen für Versorgung, Wertschöpfung und Klimaschutz im Fokus zu behalten.
«Der H2-Hub Schweiz ist überzeugt vom Potenzial von Wasserstoff und seinen Derivaten als Antriebstechnologie, als Prozessenergie für die Industrie sowie als Speichermedium.
Unsere Region ist bestrebt, ein leistungsfähiges Wasserstoff-Ökosystem aufzubauen. Dafür setzen wir uns auch weiterhin aktiv ein.
Der Anschluss der Schweiz an das europäische Wasserstoffnetz, das sogenannte European Hydrogen Backbone (EHB), stellt dabei eine grosse Chance dar. Er würde nicht nur unsere Region, sondern die Versorgung der gesamten Schweiz stärken.
Gerade die Nordwestschweiz bietet sich aufgrund ihrer industriellen Struktur, ihrer geografischen Lage und der bestehenden Energieinfrastruktur als Eintrittspunkt an.
Ein Zugang zum europäischen Wasserstoffnetz verbessert zudem die Verfügbarkeit von Wasserstoff für Industrie, Mobilität und Energiewirtschaft und kann durch grössere Marktvolumen sowie grenzüberschreitenden Wettbewerb zu wettbewerbsfähigeren und wirtschaftlich attraktiveren Preisen beitragen. Dass sich das EnDK für eine Absicherung durch den Bund ausspricht, ist ein positives Signal.
Der konkrete Wasserstoffbedarf entwickelt sich schrittweise und wird sich mit zunehmender Defossilisierung der Industrie, der Mobilität (Binnenschifffahrt, Güter- und Personenverkehr, Intralogistik, Hafenumschlag, Grossbaustellen und Schwerverkehr) sowie weiterer energieintensiver Anwendungen konkretisieren. Viele Unternehmen verfolgen das Thema bereits und prüfen entsprechende Anwendungen.
Deshalb ist es wichtig, die notwendigen Infrastrukturen vorausschauend aufzubauen und Unternehmen Planungssicherheit zu bieten.
Wir hoffen, dass die Ablehnung einer staatlichen Finanzgarantie der Transitleitung keine grundsätzliche Absage an die Wasserstofftechnologie ist.
Denn aus unserer Sicht spielt Wasserstoff in Zukunft eine strategisch wichtige Rolle, um die Energie- und Klimaziele zu erreichen, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und den Wirtschafts- und Innovationsstandort Schweiz langfristig zu stärken. – Wir arbeiten mit noch mehr Elan weiter daran.»
Beat Hirschi Präsident & Daniel Lüdin Geschäftsführer - H2-HUB Schweiz




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